
Guter Ratgeber, empfohlen von vielen Fachschaften - Das Buch richtet sich an alle, die so langsam mal mit der Doktorarbeit anfangen wollen. In 7 Kapiteln führt es den Leser Schritt für Schritt durch die einzelnen Stationen, die jeder bewältigen muss. Angefangen bei der Frage, wann man eine Doktorarbeit am besten beginnen sollte, über die Suche an sich und letztendlich auch das Schreiben und Veröffentlichen.Der Autor hält sich dabei kurz und knapp, weist jedoch in allen Kapiteln auf alle Möglichkeiten (z.B. Arten der Doktorarbeiten mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen, aber auch die Option eine Arbeit im Ausland zu machen) und auch Tücken hin, gibt gute Tipps und erinnert an Dinge, die man vielleicht leicht übersehen würde. Trotzdem schreibt er nicht trocken, sondern eher motivierend.Das Buch ist sehr übersichtlich gestaltet, sodass man sich gut orientieren kann. Oft sind Checklisten aufgeführt, die das Wichtigste der vorangegangenen Seiten noch mal festhalten. Die hilfreichen Tipps sind in Kästchen besonders hervorgehoben.Die zeitlichen Rahmen der verschiedenen Arbeiten sind sehr realistisch dargestellt.Außerdem findet man auch Angaben zu rechtlichen Hintergründen und Hinweise zur Benotung, Korrektur und zum Promotionsverfahren an sich. Im Anhang findet man nützliche Websiten und Surftipps, sowie Synonyme zum abwechslungsreichen Schreiben. Aufgelockert wird das Buch durch Kartoons von Rippenspreizer.Meiner Meinung nach ist das Buch wirklich eine empfehlenswerte Hilfe.
schnell gelesen, schnell vergessen - Das Buch liest sich flüssig - in einem Haps durch. Doch fragt man sich anschliessend - was stand nun eigentlich drin? Kurze Antwort: nicht viel. Vielleicht ein gutes Buch, um Zweiflern Mut zu machen, die Doktorarbeit anzugehen, seelische Vorbereitung. Praktische Anleitungen dagegen sind recht dünn, substantielle Tipps finden sich kaum.
Unzureichend - Wer gerade an seiner Dokotrarbeit sitzt und sich hier besondere Hilfen beim Zusammenschreiben oder Recherchieren erhofft, sollte lieber ein anderes Buch kaufen. Dieses ist vielleicht etwas für jemanden, der gerade entschieden hat zu Promovieren und nicht weiß, wie man Promovieren schreibt.....Auch die angepriesenen tollen Tipps zu Words sind wohl für Leute gedacht, die nach Buchkauf zum erstenmal in ihrem Leben einen Computer einschalten wollen.
Mit Vollgas zum Doktor - ehrlich, aufrichtig, hilfreich - Dieses Buch ist ziemlich anders als die anderen Promotionsratgeber. Was das Buch echt glaubwürdig macht: Es ist von jemandem geschrieben, der das selbst erst vor kurzem durchgemacht hat. Und nicht von jemandem, der schon seit 20 Jahren auf einem Lehrstuhl sitzt und keine Ahnung hat, was man als Student da eigentlich durchmacht. Echt cool find ich die 15 Seiten zur richtigen Verwendung von Word. Hey, endlich weiß ich, was Formatvorlagen sind! Vielen Dank an den Autor, der im PJ dieses Buch geschrieben hat und der uns echt von dem profitieren lässt, was er selbst erlebt und gelitten hat.
Dieses Buch macht Lust auf die Doktorarbeit - Ich bin selbst noch in der Vorklinik, will aber gerne schon bald mit einer Doktorarbeit beginnen. Einige Kommilitonen haben mir geraten, mich frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen und so habe ich mir das o.g. Buch gekauft. Ich kann nicht wirklich sagen, ob das Buch viel helfen wird, denn vieles hab ich auch vorher schon gewusst. Aber es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, das Buch zu lesen und ich habe definitiv nun noch mehr Lust bekommen, schon möglichst bald anzufangen. Ich glaube, dieses Buch ist vor allem für die Motivation gut - auch wenn man mal zwischendurch einen Durchhänger hat (und den haben ja angeblich die allermeisten irgendwann). Die Gliederung ist klar und richtet sich sozusagen chronologisch aus (von der Suche bis zur Abgabe der Arbeit). Das Buch hat sieben Kapitel:1.) Die Entscheidung - hier geht es vor allem darum, ob man überhaupt eine Doktorarbeit machen sollte und wenn ja, warum.2.) Die Suche - hier geht darum, wie man sich ein Thema sucht, ob man die Arbeit besser bei einem alteingesessnenen Professor oder lieber bei einem jungen PD macht, usw., auch wie man sich auf das erste Gespräch mit dem möglichen Doktorvater am besten vorbereitet.3.) Die Vorarbeit - Themen wie Literaturrecherche, Organisation, Stipendien, usw. werden abgehandelt. Das Kapitel Literaturrecherche ist sehr gut für alle die, die noch nicht so viel wissenschaftlich gearbeitet haben.4.) Die Arbeit an sich5.) Das Schreiben - dies ist das größte Kapitel des Buches. Die einzelnen Teile einer Dissertation werden nacheinander behandelt und es wird sehr detailliert besprochen, was jeweils reingehört und was nicht. Sehr hilfreich fand ich das Kapitel zum Thema Textverarbeitung. Hier hab ich unter anderem gelernt, wie man Formatvorlagen verwendet. Die 10-12 Seiten in diesem Buch ersparen das weniger effektive Durchlesen eines ganzen Buches zum Thema WORD. Und man erfährt trotzdem alles, was man als medizinischer Doktorand so wissen muss.6.) Ergebnisse verkaufen - hier geht es um Poster, Paper, Vorträge.7.) Finale - erläutert noch den Ablauf des Promotionsverfahrens, usw.Das Buch liest sich flott durch. Man merkt, dass der Autor selbst das Ganze vor nicht allzu langer Zeit durchgemacht hat. Dadurch fühlt man sich als Leser verstanden und an der Hand genommen. Der Autor hat (laut Lebenslauf) in der Humangenetik promoviert. Daher hat er wohl mehr Erfahrung mit experimentellen Arbeiten als mit rein klinischen oder statistischen Arbeiten. Trotzdem bemüht er sich, auch hier den Leser mit Infos zu versorgen. Insgesamt ist das Buch aber vielleicht besser für Leute geeignet, die eine experimentelle Arbeit anstreben. Ich glaube es lohnt sich, sich das Buch früh anzuschaffen, um sich einen Überblick über die ganze Thematik zu verschaffen. Wer schon kurz vor Abgabe der Arbeit steht, kann sicher auch nix mehr damit anfangen.Wer sich das Buch nicht gleich selbst kaufen will, kann es sich auch in der UB anschauen. Zumindest bei uns ist es im Lesesaal vorrätig. Auf der anderen Seite erscheinen mir die 16,95 ein fairer Preis. Es ist im Vergleich zum Thieme Buch damit billiger und außerdem aktueller.